Vor der Unterschrift die entscheidenden Punkte klären
Welche Leistung wird geschuldet? Wann und unter welchen Voraussetzungen wird bezahlt? Wie werden Änderungen, Verzögerungen und Mängel behandelt? Diese Fragen sollten zum tatsächlichen Geschäftsmodell passen. Standardformulierungen können diese Abstimmung nicht ersetzen.
Was die Prüfung umfasst
Der Prüfauftrag wird auf den Vertrag und Ihre Fragestellung abgestimmt. Betrachtet werden können insbesondere Leistungsbeschreibung, Zahlung, Haftung, Laufzeit, Beendigung und das Verhältnis zu weiteren Vertragsunterlagen. Sie erhalten eine Einordnung der Risiken und der Punkte, die geklärt oder geändert werden sollten.
Entwürfe aus Vorlagen oder KI-Systemen
Auch ein sprachlich überzeugender Entwurf kann Lücken oder unpassende Regelungen enthalten. Ein vorhandener KI-Entwurf wird anhand des Geschäfts, Ihrer Ziele und der einschlägigen rechtlichen Anforderungen geprüft. Die Vergütung für Unternehmensaufträge wird gesondert vereinbart; eine private Schriftsatzpauschale gilt dafür nicht.
Bei bereits entstandenen Konflikten
Wenn der Vertrag schon geschlossen wurde, steht seine Anwendung auf den konkreten Sachverhalt im Mittelpunkt. Bei Zahlungsstörungen kann eine Prüfung im Zusammenhang mit dem anwaltlichen Forderungseinzug erfolgen.
Welche Unterlagen benötigt werden
Übermitteln Sie nach Abstimmung den vollständigen Vertrag einschließlich Anlagen, einbezogener Bedingungen und relevanter Korrespondenz. Erläutern Sie kurz Ihre Leistung, Ihr Ziel und noch verhandelbare Punkte. Umfang, Kosten und gegebenenfalls notwendige Einbindung weiterer Berater werden vorab besprochen.